Logbuch

Januar 2021

Voici la version française du vidéoclip 7fremde - 7étrangers

Je vous présente mon projet dans lequel, au travers de courtes vidéos, vous découvrirez 5 portraits d'artistes de Fribourg.

7fremde est l'abréviation du titre original "Kunst in Freiburg als Fenster in die Fremde". On peut le traduire en français comme : L'art à Fribourg comme une fenêtre sur l'étranger.

Le 7 est un chiffre porte-bonheur, surtout en Chine, mais aussi dans d'autres cultures. Je vois ce projet comme une chance de découvrir, de vous faire découvrir l'art contemporain sous un autre angle.

Dezember 2020

Ein Projekt, das sich 7fremde nennt und fünf Kunstschaffende vorstellt? Eine Videoprojekt ohne Videos? Eigentlich ganz einfach.

Eigentlich war einiges etwas anders geplant – Sie kennen das vielleicht aus eigener Erfahrung.

Das Videoprojekt „Kunst in Freiburg als Fenster in die Fremde“ sollte im Dezember öffentlich präsentiert werden. Da Konzeption und Organisation einer solchen Präsentation nicht in den gängigen Bahnen verlaufen konnten, wie noch vor einem Jahr, habe ich mich entschlossen das Format etwas zu verändern.

Die Präsentation wird 2021 stattfinden und um den partizipativen Aspekt des Projektes zu erhalten wird das Projekt hier auf der Website und über die Social-Media-Kanäle dokumentiert.

In den vergangenen Wochen habe ich mich mit der Form dieser Dokumentation auseinandergesetzt. Eine passende Domain für die Website musste her und aus der Abkürzung des Arbeitstitels 7fremde wurde 7frem.de. Erläuterungen zur Abkürzung sind auf der Seite „Über das Projekt“ zu finden. Der nächste Schritt war die Erstellung der Website und einiger rückblickender Blogeinträge, sowie das Video „7fremde stellt sich vor“. Zu diesem Video soll auch eine Version in Englischer Sprache erscheinen.

Im Logbuch werde ich regelmäßig über das Projekt berichten, als Text oder in einem kleinen Videoclip.

Ich wünsche viel Freude und inspirierende Kunstmomente beim Lesen und Schauen.

November 2020

Die Dreharbeiten mit den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern sind fast abgeschlossen. Bereits vier Freiburger Kunstschaffende habe ich in den letzten Monaten bis in den Herbst besucht.

Vier verschiedene Persönlichkeiten, vier verschiedene Positionen zur „Fremde“, vier Mal ein intensiver Nachklang der Begegnungen. Ein herzliches Dankeschön an die Künstlerinnen und Künstler!

Als Kuratorin und Rednerin bei Ausstellungen besuche ich regelmäßig Kunstschaffende in Ihren Ateliers. Jedes Mal ist es ein Eintauchen in eine andere, manchmal fremde Welt. Die Gespräche mit Kunstschaffenden, sowie die Analyse und Beschreibung der visuellen Eindrücke eines Kunstwerkes sind für mich wie Handgriffe, die ich im Studium erlernt habe und anwenden kann. Darüber hinaus gibt es aber noch ein unmittelbares sinnliches Erleben.

Für mich sind es bei den Atelierbesuchen vor allem die Gerüche, wie beispielsweise nach zersägtem Holz, frisch angerührtem Beton, beißendem Lösungsmittel, geschweißtem Eisen oder gemahlenem Kaffee, die meine Eindrücke begleiten.

Die künstlerischen Arbeiten, die in den Ateliers entstehen, sind für mich wie ein Schlüssel, mit dem ich Zugang zu Themen erhalte, die mich nachhaltig beschäftigen.

Wie geht die Künstlerin oder der Künstler mit dem Thema „Fremde“ um? Wie verläuft die Annäherung? Wie die Auseinandersetzung? Wie würde ich damit umgehen? Es gibt Gemeinsamkeiten und Unterschiede, die es zu entdecken gilt.

Oktober 2020

Und auch das Patchwork Theater e. V. unterstützt das Projekt 7fremde! Wie schön mit Valérie Batailler und dem Patchwork Theater e. V. einen weiteren Kooperationspartner gewonnen zu haben.

Seit einiger Zeit arbeite ich schon mit dem Verein zusammen, 7fremde ist unser erstes gemeinsames Projekt. Die Theaterarbeit bietet eine faszinierende Möglichkeit des interkulturellen Austauschs, denn es geht darum wie Geschichten erzählt werden. Die Unterschiede in Sprache, Erzählperspektive und der Darstellung von Archetypen sind im Theater ständig präsent. Ein herrlich großes Forschungs- und Entdeckungsfeld. Merci à l'association Patchwork Theater!

Kennen Sie den Verein Patchwork Theater?


2014 gründete Valérie Batailler, gerade aus der französischen Hauptstadt in Freiburg angekommen, mit einer soliden Theaterausbildung und Erfahrung als Schauspielerin im Gepäck, ihre eigene Theaterschule. Das Ziel, das französische Theater im Ausland zu fördern setzte sie mit Ihrer Equipe in zahlreichen Aufführungen um, wie zum Beispiel in "Le bonheur au travail", von Isabelle Grolier. Das Stück wurde im Dezember 2019 in der Alemannischen Bühne aufgeführt. 

Oktober 2020

Skype-Termin mit Florence Dancoisne. Ich freue mich sehr, das Centre Culturel Français Freiburg (CCFF) als Kooperationspartner für mein Projekt gewonnen zu haben.

Mit der Direktorin des Centre, Florence Dancoisne besprach ich via Skype Einzelheiten zur Video-Präsentation von 7fremde 2021. Ob die Veranstaltung analog, digital oder hybrid ablaufen wird ist noch nicht klar, aber das CCFF ist auf alles vorbereitet. Danke für die tolle Unterstützung und kreative Offenheit, Florence!

Neben Sprachkursen und der französischsprachigen Mediathek bietet das Centre Culturel Français Freiburg vielfältige Möglichkeiten zum kulturellen Austausch. Die Kunst darf dabei natürlich nicht fehlen. So gibt es beispielsweise eine Kooperation mit dem Musée des Beaux Arts Mulhouse.
Von November bis Januar 2021 gastiert die Ausstellung Temps en France mit Fotographien von Telemach Wiesinger im Centre. Einen kleinen Einblick bietet die Onlinevernissage auf der Website des CCFF. Selbstverständlich gibt es auch Lesungen und Diskussionsrunden, sowie Sprach- und Theaterkurse online.

Kennen Sie das Centre Culturel Français Freiburg?


Gegenüber des Münsters, im ehemaligen Zunft- und Tanzhaus, das im 18. und 19. Jahrhundert das Theater beherbergte, befindet sich Centre Culturel Français Freiburg – Conrad Schroeder Institut e.V..